Galerie Toni Gerber

«Die Partizipation an der Kunst in Form einer Galerie ist für mich im wört­­lichen Sinn eine Notwendigkeit – sie wendet die Not» (Gerber zitiert online, www.kunstmuseumluzern.ch/ausstellungen/neunzehn..., Zugriff vom 13.08.2018)

Rezeption

Zur Person Toni Gerber: «Erste Ausstellungen organisierte G. ab 1964 am Nydeggstalden. (...). 1968 übernahm er die Räume der Galerie Aktuell von Christian Megert im Haus von Teo Jakob an der Gerechtigkeitsgasse. In kurzer Zeit erlangte er den Ruf eines Entdeckers und Förderers neuester Tendenzen. Gleichzeitig begann er zu sammeln. In zwei grossen Schenkungen 1983 und 1993 übergab er dem Berner Kunstmuseum nahezu zweitausend Werke. (...) G. war die kulturelle Schlagader von Bern. In der Mannigfaltigkeit seiner Wohngalerie, inmitten seiner Bibliothek und Plattensammlung, zwischen asiatischen Statuetten und Keramik fühlten sich Sigmar Polke, James Lee Byars, Michael Buthe, Dieter Roth ebenso inspiriert wie die Berner Künstler jener Zeit. Seine Freundschaften mit Harald Szeemann und Johannes Gachnang halfen dabei, seine Anliegen auch in öffentliche Häuser und an die documenta in Kassel zu vermitteln.»Quelle: Michael Krethlow: „Gerber, Toni“. In: Bern 70, Gabriel Flückiger, Michael Krethlow, Konrad Tobler [Hrsg.], Edition Atelier, Bern 2017, S. 223f.